Energetische Sanierung und Aufstockung Rathaus Villanders - Hier investiert Europa in die regionale Entwicklung (EFRE 2021-2027).

Im Jänner 2026 fiel der Startschuss für die energetische Sanierung und Aufstockung des Rathauses in Villanders. Das Vorhaben zur Modernisierung der Verwaltung erhält Förderung der EU und des Landes und setzt in der Umsetzung auf regionale Kompetenz.

Veröffentlichungsdatum:

24.03.2026

Lesedauer

2 Minuten

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Beschreibung

Gesamtkosten: 1.980.725,81 Euro

EU-Mittel: 941.496,40

Mittel aus dem Holzbaufonds des Landes: 61.322,50 Euro

Das Rathaus von Villanders, zentraler Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, befindet sich mitten in einer umfassenden Erneuerung. Aufgrund des Sanierungsbedarfs des aus dem Jahr 1990 eröffneten Gebäudes und des gestiegenen Platzbedarfs in der Verwaltung plant die Gemeinde schon seit längerem an einem entsprechenden Sanierungsprojekt. Im Jahr 2025 konnte die entsprechende Finanzierung vonseiten des Landes und mit EU-Mitteln sichergestellt und kürzlich konnten auch die Aufträge für Bauleitung und Umsetzung der Arbeiten vergeben werden. Am 14.01.2026 wurde mit den Arbeiten im Rahmen des Bauvorhabens „EFRE3024 – Energetische Sanierung und Aufstockung des Rathauses“ begonnen.

Regionale Bau- und Planungskompetenz

Nach Abschluss der Ausschreibungsverfahren wurden die zentralen Aufträge an erfahrene lokale Firmen vergeben. Die Krapf Günther Bau GmbH mit Sitz in Villanders wird die baulichen Maßnahmen umsetzen. Der Zuschlag erfolgte mit einer Auftragssumme von 1.356.379,35 Euro (zzgl. MwSt.).

Für die professionelle Begleitung der Bauphase wurde eine zeitweilige Bietergemeinschaft unter der Federführung von Kurt Wiedenhofer verpflichtet. Das Team, bestehend aus der Kauer Seehauser GmbH, Tröbinger Engineering GmbH und Mirko Beikircher, übernimmt die Bauleitung, das Aufmaß sowie die Abrechnung und die Sicherheitskoordination in der Ausführungsphase. Das Honorar für diese Dienstleistungen beläuft sich auf 97.797,63 Euro (zzgl. gesetzlicher Beiträge und MwSt.).

Nachhaltigkeit im Fokus: „GREEN“-Förderung und Holzbau

Ein Kernaspekt des Projekts ist die Steigerung der Energieeffizienz, um das Gebäude zukunftsfähig und ökologisch nachhaltig zu gestalten. Damit konnten auch entsprechende EU-Förderungen über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE und Mittel aus dem Holzbaufonds des Landes lukriert werden. Dies spiegelt sich auch in der Finanzierungsstruktur wider: So wird das Vorhaben maßgeblich durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (Programm EFRE 2021-2027) unterstützt. Im Rahmen von Priorität 2 „GREEN“ fließen Fördermittel in Höhe von 941.496,40 Euro in die energetische Sanierung des Rathauses. Ein weiterer Beitrag in Höhe von 61.322,50 Euro wird aus dem Holzbaufonds des Landes Südtirol (L.G. Nr. 21) gewährt, was den Einsatz nachhaltiger Baustoffe unterstreicht und die notwendige Aufstockung des Rathauses ermöglicht.

Ziele der Maßnahme

„Mit der Aufstockung und Sanierung reagiert die Gemeinde auf die Defizite des Bestandsgebäudes aus den 90er-Jahren. Ziel ist es, nicht nur die Betriebskosten durch moderne Dämmung und Gebäudetechnik massiv zu senken, sondern auch die Arbeitsabläufe durch zusätzliche Räumlichkeiten zu optimieren und den Bürgerservice in einem modernen Umfeld zu verbessern“, erläutert Bürgermeister Walter Baumgartner.


Kontakt für Rückfragen:

Bürgermeister Walter Baumgartner, E-Mail: walter.baumgartner@villanders.eu, Handynummer 393 5657833


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Zuletzt aktualisiert: 30.03.2026, 08:48 Uhr

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